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Zukunft der Schule gestalten. Digital und smart muss sie sein.

Andreas Livert Veröffentlicht 3. Oktober 2022

Der Stellenwert der Technologie im Bildungswesen wurde in den letzten knapp zwei Jahren – erzwungenermaßen – signifikant erhöht. Die Digitalisierung der Schule und damit der Einsatz moderner Technologie ist wichtig – nicht nur für die Gestaltung des Unterrichts nach dem Stand der Technik, sondern grundlegend für die sichere Erfüllung des Bildungsauftrags. Auch die Dynamik zwischen Schülern und Schülerinnen, Lehrkräften und der Schule als solche hat sich verändert. Und Präsenzunterricht, „Home Schooling“ und hybrider Unterricht im Wechsel waren auch für die IT-Infrastrukturen eine Herausforderung. Die Modernisierung dieser ist dringend angesagt, um unsere Schulen und – noch viel wichtiger – die Bildung unserer Kinder zukunftssicher zu machen.

Mit dem „DigitalPakt Schule“ haben Bund und Länder Fördermittel zur Unterstützung der digitalen Transformation im Bildungswesen in Höhe von fünf Milliarden Euro bereitgestellt – von denen laut Bund immer noch knapp 60 % nicht abgeschöpft wurden. Dabei ist der weitere schnelle Ausbau der digitalen Schulinfrastrukturen dringend geboten. Digitalisierung bedeutet nicht nur, Schulunterricht mit Whiteboards, Tablet-Computern, Lernplattformen und Online-Inhalten moderner zu gestalten – sie schafft vielmehr zugleich die Grundlage für Resilienz.

Digitale Inhalte für Digital Natives

Ein großer Teil der Schülerschaft ist im Alltag mit intelligenten Geräten jedweder Art vertraut – seien es Smartphones, Tablets, Smart-TVs oder die Bluetooth-Box mit integriertem virtuellem Assistenten. Die Generation der „Digital Natives“ erwartet nicht nur technologiegestützte Lernerfahrungen, sie profitiert in hohem Maß davon. Da liegt auch die Vermutung nah, dass moderne Lernerfahrungen gleichzeitig zu mehr Interaktivität, Lernerfolg und Engagement der Schülerschaft führt. Ein Beispiel: Kennen Sie die Lernplattformen und YouTube-Tutorials zu sämtlichen Unterrichtsfächern und -themen, abgestimmt auf die Lehrpläne? Sie sind unglaublich erfolgreich. Warum? Weil die Lernmedien wie z.B. Videos und interaktive Tutorials nur einen Klick oder Swipe entfernt sind.

Doch was ist mit denjenigen, die von Haus aus nicht über diese smarten Geräte verfügen? Mit einer modernen IT-Infrastruktur geht auch die Ausstattung der Schüler- und Lehrerschaft einher. Sobald digitale Lerninhalte fester Teil der Bildungsinitiativen sind, müssen dementsprechend Geräte zur Verfügung stehen. Das stellt auch eine gewisse Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler für ihr späteres Leben her, in dem man heutzutage zwingend über digitale Kenntnisse verfügen sollte.

Hinzu kommt: Wir müssen uns schon heute Gedanken über mögliche weitere Entwicklungen und Anwendungsfällen der Technologie im Bildungsumfeld machen. Videokonferenzen im Unterricht könnten fester Bestandteil des Schulalltags bleiben: Lehrkräfte anderer Schulen können z.B. als Vertretung eingesetzt werden, um die Zahl der ausfallenden Schulstunden zu reduzieren. Oder im Fremdsprachenunterricht der Zukunft kommen Muttersprachler aus aller Welt zu Wort; ein Schüleraustausch wäre nicht auf wenige Wochen vor Ort beschränkt und könnte virtuell in regelmäßigen Sessions weitergeführt werden. Von anderen Technologien wie Virtual und Augmented Reality ganz zu schweigen – das sind (noch) Zukunftsträume.

Netzwerkinfrastruktur ist die Grundlage

Eine sichere und zuverlässige Netzwerkinfrastruktur ist die Grundlage für zeitgemäße Bildungsumgebungen und alle damit zusammenhängenden Digitalisierungs-Überlegungen. Hier sind professionelle Netzwerke nach Unternehmensstandards und neueste Lösungen wie Wi-Fi 6 der Schlüssel. Sie ermöglichen nicht nur die dringend benötigte Modernisierung der IT-Infrastruktur, sondern auch eine langfristig einfache Bereitstellung, Administration sowie Wartung des Netzwerks und der darin agierenden Geräte. Und: Sie sind flexibel skalierbar, um auch zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Spätestens wenn beispielsweise weitere smarte Geräte den Einzug in den Schulalltag halten, werden veraltete Netzwerke damit nicht Schritt halten können. Deshalb: Jetzt schon an später denken!

 

Die Zukunft der digitalen Schulen jetzt gestalten!

In den letzten zwei Jahren hat die Digitalisierung im Schulwesen zweifellos einen enormen Schub erfahren. Doch noch immer gibt es zahlreiche Herausforderungen beim „Digitalpakt Schule“. Stichworte sind unter anderem zögerlicher Mittelabfluss, technische Umsetzbarkeit und datenschutzrechtliche Vorgaben.

Bei der DigitalPakt Schule Virtual Conference der Vogel-Akademie am 26. Januar 2022 gehen Experten aus dem Bildungssektor auf die Herausforderungen bei der weiteren Digitalisierung ein. Keynote-Speaker und Best Practices zeigen unter anderem erfolgreiche Projekte und mögliche Abläufe von Digitalisierungsmaßnahmen im Rahmen des DigitalPakts.

Auch wir von Extreme Networks sind dabei, stellen Lösungsansätze vor und beantworten gerne Ihre Fragen:

26. Januar 2022, 12:40 – 13:00 Uhr

Cloud-basierte Netzwerkinfrastruktur für die Schule der Zukunft

  •          Status Quo – 2 Jahre DigitalPakt
  •          Lösungsbausteine & Anwendungsszenarien in Schulumgebungen
  •          eSchool auf Enterprise-Niveau – Vernetzte Schulen, virtuelle Klassenzimmer und adaptives Lernen