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Autonomes Netzwerk schafft Sicherheit

Andreas Livert Veröffentlicht 13. September 2019

„Der Fachkräftemangel“, sind sich die Analysten von ISG in ihrer neuen Untersuchung sicher, „befeuert die Nachfrage nach Cyber Security-Services“. Vor allem der Mittelstand frage demnach verstärkt externe IT-Sicherheitsdienstleistungen nach. Ursache sei eben der große Mangel an IT-Sicherheitsfachkräften. Insbesondere der Bedarf an Cloud Services und Managed Security Services nehme ISG zufolge stark zu. Außerdem: „Das Thema IT-Sicherheit rückt für mittelgroße Unternehmen auch deshalb zunehmend in den Mittelpunkt, weil Cyberkriminelle den Mittelstand immer stärker ins Visier nehmen. Da die Angreifer vor allem auch unbedachtes Verhalten von Anwendern ausnutzen, etwa bei Phishing-Angriffen, spielen Beratung und Schulung der Anwender eine zentrale Rolle. Hinzu kommen gesetzliche Anforderungen wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Deren Umsetzung stellt für Verantwortliche oftmals noch eine große Herausforderung dar“, schreiben die Analysten.

Das beschriebene Szenario ist alles andere als überraschend. Um in der Plattform-Ökonomie konkurrenzfähig bleiben zu können, müssen sich Unternehmen mehr als früher üblich öffnen, neue Kooperationen eingehen, kurz: sie müssen sich mehr vernetzen.

Doch der höhere Vernetzungsgrad soll in vielen Fällen – vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen – mittels Netzwerk-Infrastrukturen, die 15 Jahre und älter sind, geschehen. Und das setzt dann die von den ISG-Analysten beschriebenen Prozesse in Gang. Es ist dann enorm aufwändig, derlei Architekturen an das digitale Zeitalter anzupassen, sie performant und gleichzeitig sicher zu gestalten. Das erfordert maximale Ressourcen, sowohl personell als auch finanziell – nicht die optimale Lösung.

Was also tun? Denn „mal eben“ die komplette Architektur auszuwechseln, ist vom Investitionsaufwand her ein Kraftakt. Es gilt also die Vernetzung ressourcenschonend voranzutreiben.

Ein sinnvoller Lösungsansatz in diesem Zusammenhang ist ein Trend, der mehr und mehr greift und der Unternehmen aus der Zwickmühle hilft: das autonome Netzwerk. Das Prinzip: Die Netzwerk-Technologie übernimmt autonom Aufgaben, sowohl der Administration als auch der IT-Sicherheit. Künstliche Intelligenz sorgt zudem dafür, dass das autonome Netz dazu lernt, seine Fähigkeiten kontinuierlich ausbaut. Wie das in der Praxis aussehen kann, hat das renommierte Fachmagazin IP-Insider bereits ausführlich beschrieben. Durch die Autonomie werden sinnvoll Ressourcen geschont, die Modernisierung findet statt, aber eben nicht auf Kosten der Sicherheit oder dass die Investitionen schwindelerregende Höhen erreichen müssen.

Der Clou dabei ist, dass sich dieses Konzept modular umsetzen lässt. Und zwar auf Grundlage von Extreme Elements. Im Mittelpunkt dieses Netzwerks stehen einzelne Bausteine, mit denen Unternehmen ihr Netzwerk an ihre spezifische Geschäftsumgebung, Ziele und Vorgaben anpassen können. Kein Rundumschlag also, sondern zielgerichtet und punktuell, so dass auch hier der Investitionsaufwand besser planbar ist. Wie Extreme Elements im Einzelnen aufgebaut ist, können Sie hier nachlesen.

 

Weiterführende Informationen finden Sie in den folgenden Ressourcen:  

 

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