Die Digitale Netzwerkoffensive – mit der richtigen Infrastruktur zur smarten Schule der Zukunft

Stephan Krock Veröffentlicht 27. Mai 2020

Die Digitalisierung ist überall und wirkt sich auf viele Bereiche unseres Lebens aus. Das spüren wir in Zeiten wie diesen umso mehr, in denen man sich gar nicht vorstellen möchte, wie ein Leben mit derartigen Beschränkungen vor 20 Jahren ausgesehen hätte: Ohne die Möglichkeit, mit der Familie und Freunden unkompliziert über verschiedenste Dienste in Kontakt zu treten – sogar per Videocall. Ohne die schnelle Umsetzung von Homeoffice. Und ohne vielfältige Optionen zur Freizeitgestaltung zuhause durch neue, digitale Medien.

Das betrifft auch das Bildungswesen, Schulen und das mobile Lernen. Homeschooling und Unterrichtseinheiten über Videokonferenzen sind zum täglichen Begleiter der meisten Schülerinnen und Schüler geworden. Digitaler Fortschritt ist seit vielen Jahren Thema der Bildung. Aber jetzt wird uns schmerzlich bewusst, wie wichtig das Thema ist: Das Bildungswesen in Deutschland befindet sich im Wandel, es muss sich aber noch sehr viel mehr verändern. Eine individualisierte moderne Bildungserfahrung über digitale Kanäle, neue pädagogische Konzepte und neue Medien zur Wissensvermittlung sind Kern dessen. Digitale Kompetenz ist von entscheidender Bedeutung. Deshalb geht es hier nicht um den Ersatz von klassischen Lernmedien oder lediglich um E-Learning. Vielmehr muss Wissen flexibel durch verschiedene (mobile) Endgeräte, zum Beispiel auf dem Tablet oder per Streaming, jederzeit und überall zur Verfügung stehen. So nutzen Schulen nicht nur die modernen technischen Möglichkeiten, sondern vermitteln Schülerinnen und Schülern auch digitale Kompetenzen, die heutzutage in allen Lebensbereichen – vom privaten Umfeld bis zum Arbeitsplatz – essenziell sind.

Unterstützung durch den „DigitalPakt Schule“

Verantwortliche aller Schularten beschäftigen sich seit einiger Zeit mit der Digitalisierung im Schulwesen – von Grundschulen bis Gymnasien und Hochschulen, von allgemeinbildenden bis beruflichen, privaten und öffentlichen Schulen, unabhängig ihrer Größe und ob in der Stadt oder auf dem Land. Diese Wichtigkeit hat auch die Politik erkannt. Bund und Länder beschlossen 2018 den „DigitalPakt Schule“ zur Unterstützung der digitalen Transformation im Bildungswesen. Dadurch wurden Fördermittel in Höhe von fünf Milliarden Euro zugesagt, die Schulen für den digitalen Ausbau zur Verfügung gestellt werden.

Eine der wichtigsten Komponenten der Digitalisierung in Schulen und zugleich eine große Herausforderung ist die Netzwerkinfrastruktur. Ein leistungsfähiges, flächendeckendes Netzwerk unterstützt Schulen. Durch verschiedene Nutzergruppen mit unterschiedlichen Anforderungen und Berechtigungen sind im Bildungswesen oftmals mehrere Netzwerke auf einer Netzwerkinfrastruktur notwendig.  Skalierbarkeit und Performanz sowie Flexibilität sind weitere grundlegende Eigenschaften, die Bildungsnetze fordern. Mit zuverlässigen Netzwerken, die neue Technologien und Konzepte wie BYOD (Bring your own device) ermöglichen und schnell anpassbar sind, können Schulen ihre digitale Ausstattung auf- und ausbauen. Last but not least hat besonders im Bildungswesen die Netzwerksicherheit Priorität.

Mit digitalen Konzepten zu einer neuen Form des Schulwesens

Neben Investitionen in die digitale Infrastruktur benötigen Bildungseinrichtungen dazu digitale Konzepte und Inhalte sowie digitalkompetentes Personal. Die organisatorischen Anforderungen bis zur Bewilligung der Fördermittel kann eine große Herausforderung für viele Schulen bedeuten. Gerade bei kleinen und mittleren Schulen, in denen Teile der Lehrerschaft zusätzlich für den IT-Bereich zuständig sind und kaum Zeit außerhalb ihres regulären Lehrauftrags dafür aufwenden können. Deshalb stellen wir auf unserer Website auch eine Übersicht unserer Partner zur Verfügung, die genau bei dieser Konzeption und Planung der Netzwerkinfrastruktur unterstützend tätig sind. Damit Lehrerinnen und Lehrer sich auf ihre Hauptaufgabe – die pädagogische Arbeit – konzentrieren können.

Dies wird auch von cloudbasierten Lösungen unterstützt, die den Betrieb vereinfachen und  den Aufwand und die Kosten erheblich verringern können und auf diese Weise auch die Administratoren des Schulnetzwerks entlasten. Möglichst komfortabel und technisch einfach sind auch Einrichtung, Administration und Überwachung des Systems. Ein weiterer wichtiger Punkt für IT-Verantwortliche: Anpassungen der Netzwerkinfrastruktur bedeuten keine hohen unerwarteten Investitionen, die den in vielen Schulen sehr begrenzten finanziellen Rahmen sprengen könnten.

Vielfältige Informationsangebote für IT-Verantwortliche in Schulen

Unsere Extreme-Experten wissen: Die jeweiligen Anforderungen an das Netzwerk können komplex sein. Deshalb sind auf unserer Website Inhalte wie Solution Briefs und Datenblätter mit detaillierten Informationen zu finden. Viele interessante Informationen zum aktuellen Status, den Herausforderungen und Lösungskonzepten anhand von Beispielen für kleine, mittlere und große Bildungseinrichtungen stellen wir auch in unseren Webinaren zum DigitalPakt Schule vor. Experten geben hier Einblicke in Referenzprojekte, erläutern welchen Mehrwert diese Lösungen haben und wie sie sich auf weitere Schulszenarien anwenden lassen. Wenn Sie dazu mehr erfahren möchten melden Sie sich zu unserem anstehenden Webinar an:

 

Wenn diese Punkte geklärt sind, bleibt nur noch zu sagen: Lassen Sie uns den Schritt zur digitalen, smarten Schule zusammen gehen! Gemeinsam mit unseren Partnern stehen wir Bildungseinrichtungen zur Seite, um die digitale Transformation der Bildungseinrichtungen in Deutschland voranzutreiben – Schritt für Schritt und mit viel Engagement.

 

Dazugehörige Berichte