E-Sport und Roboter – Starke Netze für die Bildung

Stephan Krock Veröffentlicht 26. Oktober 2020

Im Netzwerk beginnt die digitale Bildung der Zukunft

Es bewegt sich momentan einiges an den Hochschulen und Schulen im Land – und das ist auch gut so. An einer Uni etwa gründet sich ein E-Sports-Team, dessen Mitglieder dann auch wie Hochleistungssportler behandelt werden sollen. Denn sie, so heißt es weiter, „erhalten einen separaten Studien- und Trainingsplan und werden so wie andere Hochleistungssportler, die an der Universität studieren, unterstützt.“ Die Beschäftigung mit dem Thema E-Sport ist begründet mit einer 2019 neu aufgelegten Vertiefungsrichtung des Bachelor-Studiengangs Medienmanagement an der Uni. Studenten sollen die Geschäftsmodelle der E-Sport- und Computerspielbranche sowie die Vermarktung von Spielen lernen. Learning by Doing sozusagen.

Dieses Beispiel zeigt eines sehr deutlich: Der Vernetzungs-Part an den Schulen und Hochschulen ist voll im Gange. Digitalisierung ist kein Selbstzweck mehr, sondern selbstverständlicher Teil des wissenschaftlichen Betriebs. Oder in Nordrhein-Westfalen: Hier haben Schüler der achten und neunten Klasse eine mobile Trainingsstation bekommen. Die Unterrichtseinheit mit Namen „hdg robotic 4.0“ zieht inzwischen weite Kreise. Sie ist dem Vernehmen nach sogar europaweit ein Leuchtturmprojekt, das den Schülern Kompetenzen für die Programmierung von Industrierobotern vermittelt.

So weit, so gut und so wichtig! Aber entscheidend dafür, dass diese beiden beispielhaft genannten Projekte ein Erfolg werden, ist, dass auch die Rahmenbedingungen stimmen. Dass Hochschulen und Schulen ein digitales Fundament bekommen, mit denen sich solche Dinge auch zum Erfolg bringen lassen.

Wie so etwas hervorragend funktioniert, zeigt etwa die Stadt Fulda. Hier werden an einem einzigen Schulnetz mehr als 220 Access-Points für das WLAN zentral gemanagt. Jeder, Schüler und Lehrer, der eine Benutzerkennung hat, kann sich an jedem Standort mit dem drahtlosen Netz verbinden. In Summe greifen so 14.000 Anwender über das Identity Management System auf das WLAN zu. Bandbreitenbegrenzungen sorgen dafür, dass einzelne Schüler oder Lehrer das Netz nicht über Gebühr beanspruchen. Jedem User stehen deshalb automatisch angepasst maximal 5 Megabit zur Verfügung. Switches von Extreme Networks sorgen dafür, dass in den Schulen kein einziger Server mehr steht. Alles läuft nun im zentralen Rechenzentrum der Stadt Fulda. Performant, sicher, mit maximalem Datenschutz und höchster Datensicherheit. Täglich sind im Verband Schulbildungsnetzwerk Fulda rund 3.000 bis 4.000 Geräte aktiv. Mobiles Lernen und die Digitalisierung treiben das Thema. Jede Woche kommen weitere Access Points hinzu.

Ebenfalls ein leistungsstarkes Netz – bereits auf Basis einer Wi-Fi-6-Lösung von Extreme Networks – hat die Hochschule West Texas A & M. Diese Uni will ihr WLAN-Netzwerk für ihr Sportstadium nicht nur zur Optimierung der Abläufe während der Spieltage nutzen, sondern Fans auch neue digitale Angebote bieten, wie Social Sign-In, mobiles Ticketing, Zugriff auf Echtzeitstatistiken und Video-Streaming. Darüber hinaus werden neue digitale HD-Anzeigetafeln unterstützt. Mit 10.000 Studenten und 800 Dozenten und Mitarbeitern gehört WTAMU zum Texas A&M University System, einem Verbund aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kliniken.

Das sind erfolgreiche Rahmenbedingungen für ambitionierte Hochschulen und Schulen. Digitalisierung in der Bildung bedeutet modernes kooperatives Arbeiten, heißt Austausch, bedeutet großflächig zu denken. Und das funktioniert eben ausschließlich mit modernen Netzen. Netze, die autonom aber auch gleichzeitig sicher skalieren können, so dass auch mehrere tausend und gar zehntausend Nutzer parallel darin arbeiten können. Sie stellen diesen Organisationen Analysefunktionen zur Verfügung und ermöglichen auch Subnetze einfach und schnell, so dass sich beispielsweise sensible Forschungseinrichtungen bewusst separieren lassen können.

DAS ist die digitale Zukunft der Bildung, ohne Kompromisse.

 

 

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