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Spatenstich für das digitale Krankenhaus

Michael Schwanke-Seer Veröffentlicht 4. Juli 2020

Wie kann eine Netzwerkinfrastruktur in Gesundheitseinrichtungen aussehen? Details zur praktischen Umsetzung im Webinar am 30. Juni.

Die digitale Transformation wird auch im Gesundheitswesen immer wichtiger und damit auch die Notwendigkeit einer sicheren, flexiblen und zuverlässigen Netzwerkinfrastruktur. Durch intelligente Netzwerklösungen schaffen Betreiber von Krankenhäusern mehr Effizienz und eine gute Reputation dank mehr Patientenkomfort, schnellerer und sicherer Datenzugriffe und einer beschleunigten internen Kommunikation, was sowohl Verantwortlichen, Verwaltungsmitarbeitern, Ärzten und Patienten als auch der Behandlung zugutekommt.

Das multimediale Zeitalter der Digitalisierung

In der Digitalisierung spiegelt sich auch das veränderte Nutzerverhalten der Patienten in Gesundheitseinrichtungen. Während diese sich noch vor einigen Jahren im nächst gelegenen Krankenhaus behandeln ließen und dort während ihres Aufenthalts allenfalls TV und Kartentelefon nutzen konnten, recherchieren heute viele über verschiedene Behandlungsmethoden und Zusatzleistungen. Ausgewählt werden die Kliniken vorrangig auf Basis der zusätzlich angebotenen Serviceleistungen. Unser Alltag ist multimedial geworden. Darauf möchten Patienten auch während eines Krankenhausaufenthaltes nicht verzichten. Beispielsweise frei verfügbares sicheres WLAN, Entertainment-Leistungen oder eine automatisierte Essensbestellung führen zu einer verbesserten Patientenzufriedenheit.

Auch auf Seiten des Klinikpersonals hat sich einiges getan: Bis 2022 werden 97 Prozent der Pflegekräfte, 98 Prozent der Ärzteschaft, 96 Prozent der ApothekerInnen und 94 Prozent der Beschäftigten der Notaufnahmen mobile Geräte verwenden. Diese Studienergebnisse verdeutlichen, dass weltweit die digitale Transformation in Krankenhäusern fortschreitet. Digitales Patientenmanagement und ortsunabhängige sichere Zugriffe auf Patientendaten sind nun möglich und bedeuten oftmals eine schnellere Diagnose und Behandlung – insbesondere in Situationen, in denen jede Minute zählt.

Ein Großteil der IT-Verantwortlichen der Gesundheitsbranche ist aber noch sehr zurückhaltend, insbesondere was cloudbasierte Netzwerktechnologie angeht – hauptsächlich aufgrund von überholten Sicherheits- und Compliance-Bedenken gegenüber Cloudlösungen. Aber gerade eine intelligente, zentral verwaltete Netzwerkinfrastruktur bietet höchste Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance. Und diese Merkmale haben höchste Priorität im Gesundheitswesen.

Verschiedenste Anforderungen im Gesundheitswesen

Hohe Sicherheitsanforderungen, Mangel an qualifizierten IT-Mitarbeitern und Ressourcen sowie knappe IT-Budgets – das Gesundheitswesen steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen.

Deshalb steht die strategische Planung an erster Stelle bei der Implementierung oder Ausweitung der Netzwerkinfrastruktur. Hier kann ein Stufenplan die ressourcenschonende Implementierung unterstützen: von Hotspots an den wichtigsten Stellen bis zur Flächenabdeckung. Möglich macht das die nahtlose Skalierbarkeit der Netzwerklösungen.

Gerade im Gesundheitswesen steht die Sicherheit des Netzwerkes und damit auch der darüber verarbeiteten Daten an oberster Stelle. Dem kann das Netzwerk vor allem durch Micro-Segmentierung und kontinuierliches Monitoring entgegnen. Dabei sollten vor allem auch IoT-Geräte berücksichtigt werden. Extreme bietet hier als Lösung den Extreme Defender for IoT an zur Absicherung besonders kritischer Geräte – insbesondere dann, wenn noch keine flächendeckende Implementierung möglich oder gewünscht ist.

Im Regelbetrieb sind konsequentes Monitoring und Reporting unerlässlich, durch die Struktur der Extreme-Lösungen gleichzeitig sehr ressourcenschonend und einfach möglich. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bei Betrieb in der Cloud unterstützen das Netzwerkmanagement weiter. Letztendlich wird auf diese Weise zahlreichen Problemen vorgebeugt, Fehler können frühzeitig erkannt und zuverlässig behoben werden.

Praktische Umsetzung einer Netzwerkinfrastruktur in Gesundheitseinrichtungen

Fazit: Einfachere Kommunikation, Patienten-Entertainment, Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Mehrwert in der Reputation – ein optimal genutztes Netzwerk in Krankenhäusern bietet viele Vorteile. Neben dem Komfort für Patienten und Besucher ermöglicht es den Einsatz neuer technologischer Lösungen für die Behandlung und erleichtert das Patientenmanagement.

Wie daraus konkrete WLAN-Projekte entstehen und durchgeführt werden, zeigt das Live-Webinar am 30. Juni. Auf dem Weg von der Idee zur fertigen Lösung einer WLAN-Installation betrachten unsere Experten folgende Aspekte: Bedarf und Mehrwerte, Planungsschritte und technische Entscheidungen, Berücksichtigung von IoT-Anforderungen sowie Sicherheitsaspekte, Walking the Cloud, Roll-Out Konzepte und entspannter Regelbetrieb. Seien Sie dabei und registrieren Sie sich jetzt!

 

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